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Swami Omkarananda

Über einen grossen Yogi der mystischen Erfahrung wie Swami Omkarananda eine Bio­graphie zu verfassen ist unmöglich und lässt sich nicht angemesen beschreiben, indem man die äusseren Ereignisse in seinem Leben darstellt. Alle Versuche stossen hier auf das neti-neti (nicht dies, nicht das) der Upanishaden.

«Auch die schönsten unter meinen Schriften sind nicht ein tausendstel so schön, ja kein millionstel so schön wie mein inneres Leben. Der innere geistige Zustand ist un­be­schreib­lich. Die inneren Bedingungen sind nicht zur Beschreibung ge­eignet, sie müssen erfahren werden. Äusserlich habe ich keine Biographie; meine ganze Biographie lässt sich in zwei Sätzen oder auf einer halben Seite unterbringen. Die wahre Biographie ist innerlich, lässt sich mit dem profanen äusseren Auge nicht beobachten. Meine Biographie wird nicht zu schreiben sein. Äusserlich ist das Leben nicht durch be­sondere Ereignisse ge­kenn­zeichnet! Mein ganzes Leben ist innen, es bleibt ver­borgen. Ich spreche nichts, was sich nicht praktizieren liesse. Ich spreche von dem, was ich selbst bestens erprobt habe. Meine Lehren sind nicht ein Hundert­stel so schön wie meine Übungen».

– Swami Omkarananda